JENS BÖTTCHER ist Musiker, Sänger/Songschreiber, Schriftsteller, Sprecher und Autor für Radio- und Fernsehen. Er tummelt sich seit Jahren erfolgreich in verschiedenen Genres und produziert dabei eifrig neue Alben, Bücher und vielfältigen Medienunsinn. Zuletzt veröffentlichte er die CD „Viva Dolorosa“, das Buch „Interview mit dem Teufel“ und tritt als Teil des Autoren- und Produzententeams „schwarzweissradio“ für diverse Fernsehformate in Erscheinung.
Jens kommt ursprünglich aus der Hamburger Musik- und Filmszene, spielte in den Neunzigern in verschiedenen Alternativebands und drehte jahrelang Aberhunderte von Werbespots in verschiedenen Funktionen, bevor er schließlich ziemlich komplett auf die Singer/Songwriter- und Medienschreiberseite wechselte.
Highlights: Zusammen mit seinem Bruder Sven Böttcher buchstäblich Hunderte von Funny Dubbings für die Sat.1-Fußballshow ran (Bundesliga und Championsleague), gemeinsam mit dem Produktionsteam von Gentle Art über 1000 Folgen Reverend Eminent für div. Radiosender (N-Joy, Einslive, YouFM), zusammen mit Gerd-Ekken Gerdes diverse TV-Projekte/Serien, Comedy und zwei Sesamstrasse-Musicals. Im Laufe der Jahre 4 CD-Veröffentlichungen mit dem „Reverend“, div. weitere Fernsehprojekte (ARD, SWR, MDR, WDR, ZDF, Pro7, Sat.1) und Radiocomedies. Nebenher Arbeiten als Übersetzer von Theater- und Filmdrehbüchern sowie als Sprecher für Werbung und Hörspiele.
Mit Henry Sperling und Karsten Deutschmann entstand zuletzt die kultige Serie „Neulich im Bundestag“, die dem Funny-Dubbing-Prinzip folgt und Bundestags-Politiker lustig neu vertont. Zu sehen sind die Filme wöchentlich bei Extra3 (ARD/NDR) und überall im Netz.
Als ein besonderes biographisches Highlight betrachtet Böttcher seine innere Reise und Konvertierung vom melancholischen Suchenden zum bekennend nicht-fundamentalistischen (!) Christen, welche nach abenteuerlichen Glaubenserlebnissen im Oktober 2001 mit seiner Taufe in einer Hotelzimmerbadewanne durch den amerikanischen Pastoren Bayless Conley ihren Lauf nahm. Es folgten zahlreiche Tourneen sowie vier CDs mit intensiven und persönlichen deutschsprachigen Gospelfolk-Songs – und eine musikalische Karriere zwischen den Stühlen.
Zwei viel beachteten Alben des Folkgospelduos rosenbrock+böttcher folgten ab 2005 Böttchers Solowerke "Himmelherz", welches von den Internetmagazinen Sound7.de und CCM.de als Album des Jahres 2005 gekürt wurde, die DVD "Kein Weg zu weit" mit einem Mitschnitt des "Himmelherz"-Releasekonzertes vom September 2005, sowie das Doppelalbum „Reisefieber“ (2007). Ein von Böttcher gelesenes Bibel-Hörbuch ("Unter der Sonne") erschien im Oktober 2006.?Böttcher war u.a. bei der Promikon-Gala 2006 als "bester Act" und 2009 bei der gleichen Veranstaltung für den Preis „beste Nachkriegsfrisur“ nominiert (manche Quellen behaupten irrtümlich, es sei die Kategorie „beste Website“ gewesen, aber das ist natürlich Unsinn).
Böttcher hat in Interviews und in seinen Werken immer wieder deutlich betont, dass die überkonfessionelle christliche Botschaft und Spiritualität, so wie er sie versteht, für Liebe, Freiheit, Versöhnung und Toleranz steht und per Definition nichts Ausgrenzendes haben kann und darf. Seine Konzerte in Gemeinden, Kirchen, Clubs, Kneipen, Gefängnissen und auf Schiffen und Festivals genießen den guten Ruf, die Menschen tief zu berühren - in Zeitungsrezensionen war gar von einer „therapeutischen Aura“ die Rede.
Spätestens mit seinen jüngsten Werken, dem Album „Viva Dolorosa“ und dem „Interview mit dem Teufel“-Buch, schlug Böttcher dann einen Weg ein, der ihn als freien Geist ohne das Aroma von Konfessions- oder Missionsschießpulver präsentiert.
Bei den beiden Musikvideos zum „Viva Dolorosa“-Album führte Jens selbst Regie. Zu sehen sind die Clips zu „Ich kenn das auch“ und „Maria“ auf Youtube (ebenso ein TV-Special zum Viva-Album und ein Werbespot zum „Interview“-Buch).
Auch als Buchautor machte Böttcher zuletzt immer wieder von sich reden. 2007 erschien sein erster Roman, die absurde Tragikomödie "Steiner", in der die, gelegentlich in den Wahnsinn lappende, Sinnsuche eines schrulligen Millionärs beschrieben wird.
Anfang 2009 folgte sein Shortstory-Buch "Der Tag des Schmetterlings" (wie "Steiner" im Brendow-Verlag). Das „Interview mit dem Teufel“ polarisierte zuletzt. Während sogar die taz Böttcher in einem Interview zu Wort kommen ließ und der evangelische Mediendienst das Buch einen „potentiellen Klassiker“ nannte, wurde es von konservativ-frommer Leserschaft teilweise heftig kritisiert. Die Lesungen zum „Interview-Buch“ (u.a. beim evangelischen Kirchentag) sorgten indes für sehr positive Reaktionen.
Böttcher arbeitet derzeit an einem neuen Album und verschiedenen Buchprojekten - sowie an diversen Fernsehformaten.
Er ist regelmäßig als Solokünstler und mit seiner Band auf Tournee.
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